Burberry
Let’s make history
1856 gründete Thomas Burberry in Basingstoke sein erstes Textilgeschäft. Er führte 1880 den von ihm erfundenen Gabardine ein, eine sehr robuste, wasserdichte und atmungsaktive Ware, bei der das Garn vor dem Weben imprägniert wird. Bekannt wurde die Marke erstmals, als Burberry mit eben jenem Gabardine Trenchcoats produzierte. Diese erfreuten sich großer Beliebtheit und sogar das britische Militär wurde mit ihnen ausgestattet. Burberry war auch der Ausstatter der Antarktisexpedition Roald Amundsens im Jahre 1911. Seit 1955 ist Burberry britischer Hoflieferant Ab 1980 expandierte die Marke in den USA, während sie in Europa an Erfolg einbüßen musste. Erst mit dem Kreativchef Roberto Menichetti, der den berühmten karierten Futterstoff nach außen kehrte, erlebte Burberry Ende der 1990er Jahre eine Renaissance. Seit 2001 zeichnet der britische Designer Christopher Bailey für das Burberry-Design verantwortlich. Der Boom auf dem Massenmarkt brachte jedoch auch negative Effekte wie die Assoziation mit der Hooligan-Kultur. Ein Drogenskandal um das Burberry-Model Kate Moss beeinflusste das Image der Marke, vereinzelt sprachen Nachtclubs ein Verbot des Tragens von Burberry-Kleidung aus. 2006 folgte Angela Ahrendts auf dem Chefsessel. Ihre Aufgabe besteht vornehmlich darin, der Marke ihr Image von Exklusivität zurückzugeben.
Bei Burberry kommen Klassiker nie aus der Mode
Burberry Mode vereint, was der Rest der Welt an England schätzt: Höflichkeit, entspannte Eleganz, Tradition, Rebellion, Individualität. Auch nach einigen Jahren besitzen die Trenchcoats und Jacken ihre Form und Festigkeit. Zeitlos und klassisch kommen sie nie aus der Mode und lassen sich mit sportlicher und eleganter Kleidung kombinieren. Dass Burberry sich bei aller Tradition dem Zeitgeist angepasst hat, erkennt man daran, dass Weltstars wie Britney Spears, Justin Timberlake und Madonna gerne auf das Label zurückgreifen. Dank Retro-Trend und Nostalgie-Welle ist das Karomuster wieder in.
Natürlich hat Burberry die Kollektionen auch um Streetwear, Kinderkleidung, Parfums und Accessoires erweitert. Sogar Dessous im Karodesign sind erhältlich.
Aktueller Hit ist das Parfum „The Beat“, verkörpert von Topmodel Agyness Deyn.
„Sexy, feminin, energiegeladen und dynamisch vibrierend“, so beschreibt Christopher Bailey den Duft. Eine herbe Mischung aus Ceylon Tee, Bergamotte, Hyazinthe und Iris, Zedernholz und Mandarine verleihen der Trägerin eine sinnliche Aura. Nicht zu schwer, nicht zu verspielt, nicht zu blumig, nicht zu fruchtig. Wie das Label selbst.
Uyar schreibt:
Januar 15, 2010, 3:40 pm Uhr
wir erwarten bitte viel mehr artikeln von Burberry.zb
mantel und jacken.