Carhartt
Von der Eisenbahn zum Lifestyle
Ihren Namen hat die Firma von Unternehmensgründer Hamilton Carhartt. Dieser schuf 1889 ein kleines Familienunternehmen, in dem die erste Carhartt Arbeitsbekleidung produziert wurde. Diese sollte besonders belastbar sein, wurde sie doch speziell für die Eisenbahnarbeiter hergestellt. Die Overalls waren unverwüstlich, günstig- und vor allem erstmals in XXL erhältlich. Vor allem durch die Herstellung der Carhartt Jeans schuf sich Carhartt einen guten Namen und wuchs über die Zeit zu einem Großunternehmen heran. Heute werden mehr als 3000 Menschen beschäftigt.
Gut 100 Jahre später waren es genau die Eigenschaften der Gründerzeit, die bei amerikanischen Hardcore- und HipHop-Musikern einschlugen. Auf ihren Konzerten in Europa konnte man plötzlich diese sperrigen Klamotten mit dem quadratisch gelben Aufnäher sehen. Freilich nur bei Männern, Frauen blieben erst mal außen vor. Von verstreuten Einzelhändlern direkt aus den USA importiert, dauerte es bis 1993, bis Carhartt in Europa einen festen Vertrieb bekam. Aber schon etwa 1994/95 wurde die Anti-Mode, der Arbeiter-Look, zum Hype in der Skater- und Hip-Hop-Szene. Die Marke wird zu einem Lebensgefühl, das direkt aus dem urbanen Underground der Jugendkulturen wächst.
Carhartt wird europäischer Trend
Die Carhartt-Produkte werden in Europa ausschließlich durch die Work In Progress Textilhandels GmbH, welche sich in Weil am Rhein befindet, vertrieben. Am beliebtesten sind Carhartt Jacken, Jeans, Pullover, T-Shirts, Gürtel und Portemonnaies. Und nicht zu vergessen die Carhartt Europe Girls Collection. Denn anders als in Amerika, wollen hier auch die Frauen etwas von der angesagten Workwear haben. Beliebt sind die Kapuzenshirts, die Baggy Pants, natürlich die Jeans, allen voran die Modelle Roadie und Texas, Bermudas und die beliebten Carhartt Windbreaker.
Neben dem sehr begehrten Carhartt Windbreaker (hier besonders beliebt, der Carhartt Windbreaker Fleece) konnten sich auch die Bermudas, Hemden und Overalls sowie die Carhartt XXL Produkte auf dem deutschen Markt etablieren.
Die Kleidungsstücke von Carhartt Europe werden nicht in Nordamerika, sondern in Polen hergestellt, während in Ommen, in den Niederlanden, die weitere Verarbeitung sowie der Druck erfolgt. Natürlich kann man auch die aus den USA importierten Workwear- Stücke erhalten, doch sind diese hier bei uns nicht so angesagt wie die Modelle von Carhartt Europe. Die typisch amerikanische Jacken finden somit wenig Anerkennung in Deutschland. Zusätzlich veröffentlicht Carhartt mehrere Male im Jahr eine englischsprachige Zeitschrift namens “Rugged”, was auf Deutsch übersetzt so viel heißt wie “robust” oder “stabil”. Das Magazin behandelt vorwiegend die Themen Musik, Freestyle-Sportarten, Computerspiele, Mode sowie moderne Kunst. Die Zeitschrift ist im Carhartt Shop Deiner Wahl kostenfrei erhältlich.
Sistan schreibt:
Dezember 10, 2008, 8:58 pm Uhr
könntet ihr mal was davon bringen
Phil schreibt:
August 17, 2009, 7:06 am Uhr
das wäre mal was….Carhartt als B4F Aktion! Ich würd gleich 3 Hosen nehmen & 3 T-Shirts^^ =) oder so ähnlich.
Natürlich nur, wenn der Preis stimmt.