Dessous sind sportlich, elegant, sündig oder frivol. Es gibt viele Arten von Dessous und genauso viele Liebhaber der Wäsche für drunter.

Dabei gibt es viele Dinge zu beachten wie Spitze, Feinripp, Stütze, Bügel, Cup, Träger - Unterwäsche ist eine Kunstform für sich. Besonders, wenn sie richtig sitzen soll.
Viele Dessous-Labels wie z.B. Women’s Diesel Underwear geben an, dass fast 80 Prozent aller Frauen die falschen BHs tragen. Entweder stimmt die Körbchengröße nicht oder die Form. Das kann zu Brust- und/oder Rückenschmerzen führen.

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Gründerjahre

Schiesser

Schiesser gehört zu den Unterwäsche-Fabrikanten der ersten Stunde.
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1875 von dem Schweizer Fabrikanten Jacques Schiesser in Radolfzell. Er hatte vorher eine Weberei im Thurgau betrieben. Der erste Fabrikationsraum befand sich im Tanzsaal eines Gasthauses, doch schon 1876 folgte der Umzug in eine eigene Fabrik. Hergestellt wurde bereits damals Unterwäsche, sogenannte Trikotagen.

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Die Passion

1988 lancierte die Chantelle Group, die mehr als 100 Jahre Erfahrung im Bereich der Lingerie hat, die Marke Passionata auf dem Dessous Markt. Während die Chantelle- Produkte im höherpreisigen Sektor angesiedelt sind, sollte Passionata besonders jungen Frauen schöne, bequeme und funktionelle Unterwäsche zum erschwinglichen Preis anbieten.

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Das Unternehmen

Chantelle

1876 gründete Monsieur Gamichon ein Unternehmen für elastische Gürtel und Korsetts. Er war einer der Ersten, die elastische Materialien entwickelten. Diese wurden ein Erfolg im Wäschebereich und natürlich insbesondere im Bereich der Unterwäsche. Gamichons Neffe, Maurice Kretz, trat die Nachfolge seines Onkels an und übergab 1936 seinem Sohn Jean Kretz das Unternehmen “Etablissements Kretz”. 1949 entstand aus dem Unternehmen die Dessous-Marke Chantelle, nach der das Unternehmen unter Claude Kretz in den 70er Jahren umbenannt wurde.

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Der Werdegang einer Legende

Giorgio Armani, Jahrgang 1934, kam über Umwege zur Mode. Nach einem abgebrochenen Medizinstudium arbeitete er zunächst als Dekorateur, später als Einkäufer und Leiter der Herrenabteilung eines Kaufhauses und schließlich als freischaffender Designer. So wurde Nino Cerruti auf Armani aufmerksam und beauftragte ihn, eine Modellinie für ihn zu designen.

1975 gründete Giorgio Armani zusammen mit Sergio Galeotti ein eigenes Modeunternehmen und benannte es “Giorgio Armani S.p.A.”. Die erste Herrenlinie, die eine innovative, fließende Eleganz ausstrahlte und der Männermode eine neue Bequemlichkeit brachte, war der Beginn einer herausragenden Erfolgsgeschichte, die Giorgio Armani bis zum Ehrendoktorat des “Royal College of Art” im Jahre 1991 führte.

Fünf Jahre zuvor war im Hause Armani Damenmode in die Kollektion aufgenommen worden. In den neunziger Jahren wurde das Armani-Unternehmen in die Bereiche “Giorgio Armani”, “Emporio Armani”, “Armani Accessoires” und “Mani” aufgeteilt, um damit den Konsumenten und deren unterschiedlichen Wünschen, aber auch deren Preis- und Qualitätsvorstellungen gerecht zu werden.
Bis heute wurden diese Geschäftsfelder um weitere Sparten wie “Armani-Schmuck” und Parfums erweitert. Auch Armbanduhren und Sonnenbrillen bekommt man heutzutage vom Edeldesigner.

Der Look zählt bei Armani

Berühmt wurde die Marke durch unorthodoxe Jacketts und natürlich die Armani Anzüge für Männer als auch für Frauen, die er revolutionär zu T-Shirts und zu Armani Jeans kombinierte, erstmal wurde die Anzug Jeans Kombination tragbar. Damit war der Designer der Begründer des Casual- Looks, also legerer, leichter und keineswegs konservativer Mode.
Das Logo, ein Adler, fungiert vor allem als Erkennungszeichen für die Freizeit- und Sportmode, die im Gegensatz zur eleganten Linie steht. Schlicht, unaufdringlich und dennoch exklusiv und luxuriös!
Die Armani Jeans repräsentieren Freiheit. Sie können schlicht sein, entspannt, aber auch stylish und sexy. Damit seien sie für die Mode das, was die Demokratie für die Politik sei, so der Designer. Bei seinen Entwürfen für Armani Jeans denke er daher an junge Menschen, die mutig genug sind, ihren eigenen Stil zu entwickeln und die einen unabhängigen Geist haben.

Nach Armani Exchange ist Armani Jeans das preisgünstigste Label von Giorgio Armani. Es handelt sich dabei um Mode für die junge Generation und umfasst neben Jeans eine komplette Kollektion an jugendlicher Bekleidung. Verkauft wird sie in 30 Armani Jeans Boutiquen in 14 Ländern und im führenden Einzelhandel. Eine Jeans aus dieser Kollektion kostet um die 200 Euro. Grundsätzlich kann man festhalten, dass Armani Bekleidung nicht ganz preiswert ist. Das gilt sowohl für die Jeans, wie auch für die Pullover, Shirt & T-Shirts, Uhren, Sonnenbrillen, Jacken und natürlich Schmuck von Armani.

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