Von einem Zwillingspaar gegründet
1965 erblickten zwei Männer das Licht der Welt, die die Modeszenen später tüchtig auf den Kopf stellen sollten. Wenn Zwillinge sich zusammenschließen ergibt das immer ein starkes Doppel. So auch im Fall des kanadischen Zwillingspaares Dan und Dean Caten.
Beide besuchten einen Sommerkurs in New York, der sich mit Design beschäftigte, was sie 1991 veranlasste in der italienischen Modemetropole ihr Glück zu versuchen. 1994 gelang dem Brüderpaar der Durchbruch mit den extrem tiefsitzenden DeSquared2 Jeans, die es zu dieser Zeit allerdings nur für Männer gab. Erst 2003 brachte das exklusive Label eine Modelinie für Frauen heraus.
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Auferstanden aus Ruinen
Als der VEB Tricotex, 1993, aufgelöst wurde, standen unzählige Menschen auf einen Schlag ohne Arbeit da. Das sollte aber nicht so sein dachten sich Wolfgang Jessner und Klaus Jungnickel und schlossen den VEB kurzerhand mit dem Mittelbacher Textilbetrieb zusammen. Die Arbeitsplätze blieben erhalten und eine neue Kultmarke wurde so ein Jahr später geboren: Bruno Banani.
Zunächst sollte Bruno Banani Unterwäsche produzieren, die allen Designstandards gerecht wird. Und so entstanden zunächst Unterhosen: „Your Perfect Underwear“ ging an den Start.
Extreme Ansprüche für ein extremes Label, so könnte man auch die Belastungstest, denen sich die Unterwäsche nicht nur in Werbespots stellen musste bezeichnen. 1998 waren die Bruno Banani Boxershorts sogar die erste Designer-Unterhose im Weltall.
Zur Jahrtausendwende brachte man die ersten Bruno Banani Armbanduhren auf den Markt, Quant brachte aerodynamische Meisterleistung, die sogar zertifiziert wurde. Technik und Innovation werden auch bei diesem Designerlabel in das Zentrum der Produktion gestellt.
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Das Unternehmen wurde schon vor dem zweiten Weltkrieg gegründet, aber im Verlauf des Krieges zerstört. Nach Kriegsende erwarb der Unternehmer Max Berk die Lizenz Betty Barclay von der Jonathan Logan Gruppe. Unter seiner Führung wurde 1961 die erste Vera Mont Kollektion auf den Markt gebracht und sieben Jahre später die Marke Gilbret gegründet, die noch heute sehr erfolgreich arbeitet.
Zunächst wurden hauptsächlich Abendkleider und Brautkleider produziert, mit Gilbret kamen auch noch Mäntel, Jacken und Hosen dazu. 1972 begann der weltweite Vertrieb für Betty Barclay Kleidung. Anfang der Achtzigerjahre bewegte sich das Unternehmen weg von der Kostümmode und begann die ersten Kombinationsprodukte zu vermarkten.
Schon Ende des gleichen Jahrzehnt wurden der erste Betty Barclay Shop eröffnet, die exklusiv Produkte des Labels verkauften. Ein ganzes System aus Shops entstand in relativ kurzer Zeit.
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Retter der Luxusmarke Gucci
Tom Ford ist, wenn man es so sagen möchte, die Marke Gucci. Dem Designer ist es durch kontinuierliche Arbeit und Linientreue zu verdanken, dass die Marke heute eines der teuersten Luxuslabel überhaupt ist.
Geboren wurde Ford in Austin, Texas. Später besuchte er die NY University und studierte hier Kunstgeschichte. Die Verbindung zur Kunst ist ja für viele der großen Designer essenziell: Man denke nur an Yves Saint Laurent oder auch an den deutschen Modedesigner Wolfgang Joop. Als großes Vorbild galt dem jungen Mann Calvin Klein. Doch er arbeitete nicht für dieses Label, sondern brachte ein anderes zum Erfolg. Als er 1990, als 31-Jähriger zu Gucci kam, war dies im Umbruch und kurz vor der Pleite. Tom Ford machte hier dennoch seinen Weg, indem er den Konzern zum Luxuslabel umformte und somit Milliardenumsätze erzielte. Als Kreativdirektor sind die Kollektionen unter der Federführung des Designers entstanden, der dafür nahezu Tag und Nacht arbeitete.
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Im Jahre 2008 verstarb der Modedesigner Yves Saint Laurent und stürzte Millionen Frauen auf der Welt in Trauer. Zusammen mit den Größen Coco Chanel und Christian Dior, Urgesteine des Modegeschäfts, wie er selbst, schuf er eine Ära, die bis heute anhält und Paris zu einer der wichtigsten Städte im Modezirkus machte.
Geboren wurde der Sohn eines Geschäftsmannes im Jahre 1936 in Oran, Algerien. Hier besuchte er die Schule und entdeckte als Junge seine Vorliebe für Textilien in einer Theateraufführung. Das Interesse wurde ihm aber wohl schon in die Wiege gelegt, denn man erzählt über den jungen Yves Saint Laurent , dass dieser als „favourite“ seiner Mutter, mit der er viel Zeit verbrachte, schon deren Leidenschaft für Mode aufnahm. Es führte keine Weg daran vorbei, der junge Mann wurde an eine Modeschule in Paris geschickt und arbeitete zeitweise auch für die große Marke Dior.
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Asien trifft Europa
Hinter der Marke steht, wie so oft im Modegeschäft, wieder eine starke Persönlichkeit. Urheber der Firma ist der Japaner Takado Kenzo. Er wurde im Jahre 1939 geboren und gründete die heute weltweit bekannte Modefirma 1970 in seiner Wahlheimat Paris. Alles begann damals mit einer Boutique, die den Namen „Jungel Jap“ trug und für Aufsehen sorgte, weil der Inhaber und Designer es verstand, verschiedene Kulturen und landestypische Einflüsse unter einen Hut zu bekommen.
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Durchbruch dank Zwiebellook
Jil Sander war als Designerin dort tätig, wo Karrierefrauen der ganzen Welt sie in den 1980-er Jahre brauchten: An vorderster Front in Sachen schlicht-elegante Businessmode. Aber auch andere Looks sind der Designerin aus Hamburg zu verdanken.
Jil Sander heißt im bürgerlichen Leben Heidemarie Jiline Sander. Sie wurde 1943 in Hamburg geboren und wuchs hier auch auf. Nach ihrem Studium der Textilindustrie war die junge Frau nach einem Aufenthalt in L.A. als Moderedakteurin tätig, bis sie sich schließlich Ende der 1960-er Jahre im Hamburger Nobelstadtteil Pöselsdorf mit einer eigenen Jil Sander Boutique selbstständig machte.
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Ein Mutter-Tochter Unternehmen
Die Designerin Laura Biagiotti wurde 1943 in Rom als Tochter einer Schneiderin geboren. Obwohl sie eigentlich Archäologin werden wollte, brach sie ihr Studium ab um ihrer Mutter zu helfen. Schnell entwickelte sie einzige Kollektionen, die vor allem mit edlem Kashmir bestachen. Mit diesen Kreationen gelang ihr in den Siebzigerjahren auch der Durchbruch.
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Kleidung und Parfum für anspruchsvolle Frauen
Nina Ricci wurde als Maria Nielli geboren, und benannte Ihre gesamte Kleider- und Parfumkollektion nach Ihrem Künstlernamen. Bevor Sie den Schritt wagte, arbeitete sie zunächst bis zur Eröffnung Ihres eigenen Ladens bei einem Designer.
1946 kreierte Robert Ricci, der Bruder der Designerin, sein erstes Parfum, darauf folgte der Klassiker L’Air du Temps.
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Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1965 von Luciano, Guilano, Gilberto und Carlo Benetton. Der Fokus von Benetton liegt auf der Bekleidungsherstellung. Bekannteste Marke von Benetton ist “United Colours of Benetton“. Sisley, Playlife und Killer Loop sind weitere Kleidungsmarken, die ebenfalls der Benetton Group angehören.
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Die Trendmarke aus Hamburg wurde 1962 von Hans-Heinrich Pünjer als Henke & Co. gegründet.
Wenige Jahre später stieß Uwe Schröder mit dazu, so dass 1979 die erste Kollektion unter dem Namen TOM TAILOR auf den Markt kam. Damals noch hauptsächlich auf Sportswear ausgerichtet, erweiterten sie das Sortiment kontinuierlich.
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Der Mensch hinter der Marke ist Etienne Aigner, der 1904 in Ungarn geboren wurde. Er erlangte erste große Aufmerksamkeit, als er 1950 in New York seine erste Taschenkollektion vorstellte, die vor allem den Bereich Reisegepäck revolutionierte. Doch daraus allein entsteht noch keine Firma.
Erst als Etienne Aigner einige Jahre später auf den Geschäftsmann Heiner H. Rankl traf, war die Marke Aigner konkret geworden: 1965 kann man als das Jahr der Firmengründung bezeichnen. Aigner vergab dafür auch die Lizenz für das Logo an seinen Geschäftspartner Rankl. Das stilisierte Hufeisen steht bis heute für feinste Aigner Lederwaren: Egal ob Taschen, Aigner Geldbörsen, oder sogar Aigner Parfum und Bekleidung – Aigner steht vor allem für Innovation in Verbindung mit Tradition und Qualität.
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1927 kreierte Rene Lacoste, damals nichts ahnend, sein heute weltberühmtes, weißes Poloshirt, dass luftiger, bequemer und schweißaufnahmefähiger sein sollte, als die damals gängige Sportbekleidung.
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Der Mensch hinter der Marke
Roberto Cavallis Weg schien schon in seiner Kindheit vorausdeutbar. Als Enkel eines berühmten Künstlers und mit einem fantasievollen, einnehmenden und kreativen Wesen konnte der Weg nur in eine Richtung gehen. Millionen Fashion Victims weltweit werden froh darüber sein, bescherte Cavalli mit seiner innovativen Roberto Cavalli Mode ihnen doch Außergewöhnliches.
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Italienische Mode gibt es nicht nur direkt vom Laufsteg in Mailand. Die Sixty Group, zu der Miss Sixty gehört, steht seit Jahren für moderne und hippe Mode zu moderaten Preisen.
Die Marke Miss Sixty wurde 1991 von Vittorio Hassan gegründet und ist das modisch-weibliche Pendant zur Marke „Energie“. Der ehemalige Verkäufer Hassan ist heute einer der reichsten Männer Italiens, denn auf sein Konto gehen neben den gerade genannten Labels auch noch Marken wie Killah, die gerade in verschiedenen jugendlichen Subkulturen sehr beliebt sind. Weltweit besitzt Miss Sixty über 100 eigene Filialen und wird zudem in unzähligen Geschäften vertrieben. Deutschland war das erste Land, in das die Marke expandierte, was nicht zuletzt der Grund dafür ist, dass die Hüfthose in ihrer klassischen Form synonym mit der Miss Sixty verwendet wird, denn die „Tommy“, noch heute ein Bestseller, regte den Hype um die tiefsitzenden Hosen einst besonders an.
Die “Tommy” von Miss Sixty setzte Trends
Dieses Hosenmodell sitzt sehr tief auf der Hüfte und ist zudem relativ figurnah geschnitten, was durch einen hohen Stretchanteil jedoch trotzdem sehr bequem ist. Den Bestseller „Miss Sixty Tommy“ gibt es in vielen unterschiedlichen Waschungen, der Schnitt ist immer gerade bis leicht ausgestellt.
Miss Sixty Jeans gibt es in vielen weiteren Modellen und Schnitten. Ganz besonders auffällig sind die limitierten Hosen aus der Miss Sixty Unique Denim Linie. Hier werden aktuelle Schnitte mit auffälligen Details (z.B. Federapplikationen, Goldaufdrücke) verbunden, die es in der Art selten von der Stange zu kaufen gibt.
Darüber hinaus gibt es aus dem Hause nicht nur Miss Sixty Hosen sondern auch Jacken, Oberbekleidung und natürlich Accessoires wie Taschen, Sonnenbrillen, Schuhe und Düfte. Miss Sixty Jacken gibt es in allen nur vorstellbaren Schnitten, von der klassischen Jeansjacke mit Zipper bis hin zum leger geschnittenen Cardigan oder dem immer wieder topaktuellem Trenchcoat – Miss Sixty Kleidung ist immer weiblich und jugendlich hip, verliert dabei aber - gerade im Bereich Jacken und Oberteile - nie den Aspekt der Tragbarkeit aus den Augen.
Gerade im Sommer sind die Kollektionen beliebt, dann sieht man viele junge Mädchen mit den Miss Sixty Sonnenbrillen, Jeans und dem leicht in der Luft liegendem Duft.
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Das Unternehmen Diesel wurde im Jahre 1978 von Renzo Rosso gegründet und ist mittlerweile weltweit in über 80 Ländern vertreten.
Rossos Plan war es derzeit, eine innovative Marke zu kreieren, die sehr individuelle, stylische, dynamische und außergewöhnliche Facetten zeigt. Zu diesem Zweck versammelte er ein Designteam um sich, das zwar unter der kreativen Führung von Wilbert Das stand, ansonsten aber absolut freigeistig arbeiten sollte.
Für Fashion-Victims
Der Coup ging auf, denn heute ist Diesel Bekleidung eine der begehrtesten Marken bei Fashion-Victims und Trendsettern. Das wohl bekannteste Produkt des Labels sind wahrscheinlich Diesel Jeans. Besonderen Kultstatus erlangte in den 90ern das Model „Saddle“. Dabei handelte es sich um eine sehr weit geschnittene Diesel Herren Jeans, die am Knöchel schmaler wurde. Heute sind Diesel Hosen in allen Schnitten beliebt. Gerade die eher figurbetonten Modelle für Männer stechen heraus und haben nicht zuletzt dabei geholfen, den geraden Schnitt mit geringer Beinweite wieder populär zu machen, nachdem einige Jahre lang die weiteren Hosen das Straßenbild prägten.
Kultstatus erlangten auch Diesel Jacken aus den 90-ern, die heute teilweise als Raritäten gehandelt werden und dementsprechende Preise erzielen. Darüber hinaus hat die Firma mit Sitz in Molvena, Italien sich mittlerweile auch Kultstatus im Bereich Uhren, Diesel Gürtel, Sonnenbrillen und Schuhen erkämpft. Gerade die Diesel Schuhe sind mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der Marke und werden immer aktuell und passend zu den Kollektionen entwickelt.
Diesel, Mode für Groß und Klein
Das Label gliedert sich in drei Segmente: Diesel Denim steht für Diesel Jeans in allen Formen und Varianten, aber auch für Oberteile und Pullover, die das Sortiment ergänzen. Diese Black Gold bringt elegante Trends auf die Laufstege, die dennoch nie überheblich, dafür aber jugendlich und extravagant wirken. Etwas bunter und entspannter geht es zu, wenn Diesel mit dem ursprünglichen Brand arbeitet. Unter dem Logo Diesel gibt es neben Taschen, Schuhen und Co. auch Textilien für den Hausbereich sowie Schmuck.
Mit Diesel Kid und Diesel Baby bringt die Marke auch Diesel Kleidung für die ganz Kleinen heraus. Auch diese Linie wird durch Schuhe ergänzt und steht ihren erwachsenen Vorbildern in nichts nach.
Diesel Jeans sind aber nach wie vor das Topprodukt der exklusiven Marke.
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Das Unternehmen Abercrombie & Fitch ist erst seit 2007 auf dem europäischen Modemarkt vertreten. Vorher konnte man Abercrombie & Fitch Mode nur in Kanada und den Vereinigten Staaten kaufen. Der europäische Flagship-Store befindet sich derzeit in London.
Alles begann in New York
Gegründet wurde das Label 1892 unter dem Namen Abercrombie & Co. durch David Abercrombie. Von einem weltweit agierenden Unternehmen war die Firma damals noch meilenweit entfernt: Das erste Geschäft des Unternehmers führte Campingbedarf und befand sich in Manhattan direkt am Hafen. Über das Campen kam dann auch der zweite große Name der Firma, Fitch, hinzu: Der Anwalt Ezra Fitch liebte das Campen mehr als seine Haupttätigkeit als Anwalt in einer New Yorker Kanzlei. Er lernte David Abercrombie kennen und stieg als Partner in dessen Geschäft ein. Acht Jahre nach Gründung der Existenz entstand der Markenname Abercrombie Fitch.
Am bekanntesten sind dem breiten Publikum wahrscheinlich in diesem Zusammenhang die auffälligen Schriftzüge auf den Oberteilen der Marke. Insidern ist das Label aber vor allem aufgrund einer besonderen Bearbeitungsmethode bekannt, die neue Kleider im Vintage-Look erscheinen lässt.
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Die Anfänge
Die Bekleidungsfabrik Willy Bogner GmbH & Co. KGaA wurde im Jahre 1932 von dem erfolgreichen Ski-Sportler Willy Bogner senior gegründet. Heute ist sein Sohn Willy Bogner junior, ein ehemaliger Skirennfahrer, der es sogar bis zur Teilnahme an den Olympischen Spielen geschafft hat, der Geschäftsführer. 1977 hatte er die Firma nach dem Tod des Vaters übernommen. Bogner strukturierte den Konzern komplett um, entließ in den letzten Jahren mehr als 500 Mitarbeiter und verlagerte die Produktion ins Ausland. Dabei zeigte er sich als rational kalkulierender Unternehmer.
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Mit 150 Dollar an die Modespitze

Der geschickte Kaufmann Hilfiger, der ein Gespür für gute Öffentlichkeitsarbeit hat, wuchs als zweites von neun Kindern in ärmlichen Verhältnissen auf. Schon früh zeigte er sein Interesse an Mode, aber auch einen guten Sinn für Geschäfte. Er verzichtete deshalb im Alter von 18 Jahren auf eine weitere Schulausbildung und stieg stattdessen in den Handel ein. Mit einem Startkapital von 150 Dollar eröffnete Hilfiger 1969 mit zwei Freunden den „People Store“ im Herzen New Yorks.
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Tradition + Innovation = Erfolg
Der Erfolg der Marke beruht auf zwei Säulen: Tradition und Innovation.
Das Unternehmen Prada blickt auf eine rund 100jährige Geschichte zurück.
Mario Prada, Großvater der heutigen Inhaberin Miuccia, eröffnete 1913 ein Lederwarengeschäft für Koffer und Taschen in Mailand. Das Reisegepäck aus Schweinsleder fand großen Anklang und legte den Grundstein für den Erfolg.
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Das Unternehmen
Professor Ferdinand Alexander Porsche, Enkel des Porsche-Gründers und Designer des legendären Porsche 911, gründete 1972 das Porsche Design Studio in Stuttgart, dessen Sitz 1974 nach Zell am See in Österreich verlegt wurde. Der 911er wurde schnell zum Inbegriff des Sportwagens und zu einem Design-Klassiker. Ebenso wie viele andere Objekte, die Professor F. A. Porsche mit seinem stilsicheren Geschmack und seinem Gespür für Trends gestaltet hat.
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Traumhafte Mode mit Humor
Trends zu karikieren und durch märchenhafte Ideen zu vollenden war das, was Franco Moschino, der Gründer des Labels, immer wollte.
Nach seinem Studium an der Kunsthochschule arbeitete Franco zunächst als Illustrator für Modezeitschriften. Darauf folgten elf Jahre als Skizzenzeichner bei Gianni Versace und weitere Jahre als Designer für Giorgio Armani, bis Moschino 1983 seine Marke Moonshadow S.p.A. gründete.
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Der Werdegang
Über sein genaues Geburtsjahr schweigt sich der Meister aus, doch vermutlich war es 1933, als Karl Lagerfeld in Norddeutschland das Licht der Welt erblickte. 1953 verließ Lagerfeld Deutschland und ging nach Paris. Mit einem Wollmantel gewann er 1955 einen Preis in einem Wettbewerb und bekam danach eine Anstellung beim Unternehmen Balmain. 1958 wechselte er zu Jean Patou, wurde jedoch bereits nach einem Jahr freiberuflich für Häuser wie Valentino und Krizia tätig. 1964 verließ er das Modegeschäft und begann ein Kunststudium, kehrte aber nach drei Jahren wieder zurück.
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Die Anfänge
Joop! Jeans ist ein Label, das auf den Modemacher Wolfgang Joop zurückgeht. Den internationalen Durchbruch erzielte Joop 1978, als er seine erste eigene Pelzkollektion vorstellte, die unter anderem von der New York Times mit dem Ehrentitel “Prussian Designer” ausgezeichnet wurde. Zuvor hatte er zweimal ein Studium abgebrochen und als freiberuflicher Modejournalist und Designer gearbeitet. Im Frühjahr 1982 stellte Joop seine erste Prêt-à-porter-Damenkollektion vor, gefolgt von der ersten Herrenkollektion.
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Der Name
Joop ist ein Label, das auf den Designer Wolfgang Joop zurückgeht.
Den internationalen Durchbruch erzielte Joop 1978, als er seine erste eigene Pelzkollektion vorstellte. Zuvor hatte er zweimal ein Studium abgebrochen und als freiberuflicher Modejournalist und Designer gearbeitet. Im Frühjahr 1982 stellte Joop seine erste Prêt-à-porter-Damenkollektion vor, gefolgt von der ersten Herrenkollektion. Zwei Jahre später kam sein eigenes Joop Parfüm auf den Markt. Joops Name war mittlerweile eine eigene Marke. Ab sofort konnte man unter diesem Namen unter anderem Bekleidung wie Joop Kleider, Shirts aber auch Schuhe, Schmuck, Uhren, Brillen, Joop Parfüm und sogar Wasserhähne erwerben. Auch Joop Jeans gehörte zum Label des Designers, ehe er die Markenrechte vollständig abtrat. Wolfgang Joop gönnte sich nach dem Verkauf eine Auszeit, ist jedoch seit 2007 mit seiner neuen Couture-Modelinie Wunderkind wieder da. Zu dem Brand gehört neben der üblichenFashion auch eine Kosmetiklinie.
Wunderkind-Kosmetik bei Joop!
Gemeinsam mit dem Bremer Unternehmen Mercatura Cosmetics Biotech Wolfgang Joop die Pflege- und Reinigungsserie „Wunderkind Max Cell“ herausgebracht, die sich seit einigen Monaten nicht nur in prominenten Badezimmern tummelt. Die Beauty-Linie im Hochpreis-Segment soll Falten und auch die Folgen verhärteter Mimik reduzieren. Wissenschaftliche Testinstitute haben den Wunderkind-Produkten eine „Hochbegabung“ attestiert; das bedeutet eine nachgewiesene Faltenreduktion von über 45 Prozent. Eine Synergie an Wirkstoffen aus der Natur und der Biotechnologie wie Ectoin, Isoflavone, Kaviar, Hyaluronsäure und ein Botox-Ersatz namens Ahpeptide-3_De-Tense sorgen für ein frisches und gesundes Hautbild und einen strahlenden, jugendlichen Teint.
Die Kosmetik-Linie teilt sich in eine Pflege- und eine Reinigungslinie auf und besteht aus Anti Wrinkle Eye Gel, Age Control Moisturizing Treatment (für normale, sensitive und reife Haut), Energizing Serum, Lifting Mask, After Show Revitalizer, Cleansing Milk, Enzyme-Based Facial Peeling und Purifying Toner. Als Bestseller haben sich bereits das Age Control Moiturizing Treatment, das Anti Wrinkel Eye Gel, das sogar bestens für Allergiker geeignet ist, und der After Show Revitalizer, ein erfrischendes Feuchtigkeitsspray, dass auch über dem Make-up angewandt werden kann, entpuppt.
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Von der Uniform zur Kollektion
1923 wurde das Label von Hugo Ferdinand Boss in Metzingen gegründet. Bis 1945 fabrizierte das Unternehmen hauptsächlich Arbeitsbekleidung, unter anderem Wehrmachtsuniformen und robuste Boss Jeans, die ebenfalls als Arbeitskleidung genutzt wurden, da sie so robust waren. Erst nach Ende des 2. Weltkrieges wurden Herrenanzüge in das Sortiment des Unternehmens aufgenommen und die Enkelsöhne des Gründers, Uwe und Jochen Holy, trimmten die Produktpalette dann ab 1967 auf modische Herrenkonfektion.
Die achtziger Jahre wurden zu einem Triumphzug für das Unternehmen. 1993 wurden die Kollektionen des Labels Hugo Boss zunächst in drei Linien unterteilt: „Boss Black“ für den eleganten Business-Mann, „Hugo“ als junge, avantgardistische Linie sowie das exklusiv-luxuriöse „Baldessarini.“ Später kam noch die sportliche Linie „Boss Orange“ hinzu, die für lässige Casual-Mode steht, während sich „Boss Green“ an leistungsorientierte Sportler und aktive Outdoor-Fans mit hohen Ansprüchen an Funktionalität wendet.
Jede Linie bietet außerdem neben den Basisteilen wie eine vielfältige Auswahl an Accessoires, etwa Schuhe, Uhren, Brillen, Taschen und Düfte, aber auch Schnürsenkel, Sonnenbrillen, Schachbretter oder Skateboards aber auch Hugo Boss Jeans sind erhältlich. Mittlerweile gibt es sogar eine eigene Hautpflegelinie, Hugo Boss Skin. Ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte war die Einführung der ersten „Hugo”-Damenkollektion 1998, denn nun war der Grundstein für Hugo Boss Mode für Damen gelegt.
Aktuelle Trends bei Hugo Boss
Neuester Coup des Unternehmens ist die Parfum-Serie „Hugo XX“ und „Hugo XY“. Einzeln getragen sind die beiden Unisex-Düfte sehr unterschiedlich und kontrastreich, ganz wie Mann und Frau. Doch bei simultaner Anwendung verschmelzen sie zu einer harmonischen Einheit. Hugo XY verdankt seine männliche Note mit wildromantischem Touch einer Kombination aus Birne, Minze, Basilikum, libanesischer Zeder und Patschuli.
In Hugo XX bildet die Grundnote aus Basmatireis, Litschi und Sambac-Jasmin mit sinnlichem Sandelholz einen sehr weiblichen Duft, der dennoch Charakterstärke ausstrahlt. Passend zu beiden Parfums gibt es jeweils eine ganze Produktreihe bestehend aus Deodorant (Spray, Roll-on und Stick), Bodylotion, Duschgel und After-Shave.
Im Bereich Mode ist man zurzeit auch sehr erfolgreich mit den Boss Schuhen und sehr beliebt sind auch die Hugo Boss Anzüge.
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Die Geburt des Kätzchens
Das Hello Kitty Phänomen begann mit der Gründung des Unternehmens Sanrio durch Shintaro Tsuji in Tokio im Jahr 1960. Sanrio produzierte und vermarktete zu Beginn Grußkarten und kleine Geschenkartikel, bis 1974 Hello Kitty entworfen wurde. Schnell bestimmte sie den Erfolgsweg des Unternehmens entscheidend mit.
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Handwerk macht Furore
Es dauerte nicht lange, bis das Unternehmen auch in Rom edle Handtaschen, Gucci Schuhe und sonstige, natürlich allesamt handgefertigten, Lederwaren anbieten konnte. Während des Zweiten Weltkriegs, als Waren jeglicher Art knapp waren, griff Gucci auf alternative Materialien zurück. So bot er Taschen an, die aus Hanf, Leinen, Jute oder Bambus gefertigt waren. Aus dieser aus der Not geborenen Idee entstand DER Klassiker schlechthin, die Bambustasche - bis heute ein Klassiker der Gucci Mode. Im darauf folgenden Jahrzehnt kamen die ersten Strickwaren auf den Markt. Prominente Kundinnen wie Grace Kelly, Liz Taylor oder Jacky Kennedy trugen dazu bei, dass der Name Gucci bald überall zu sehen war, woraufhin man Ende der Sechzigerjahre das berühmte Gucci-Logo einführte.
In den 80er Jahren hatte die Familie Gucci neben erheblichen Erbstreitigkeiten schwere Schicksalsschläge zu verwinden, die ihren Höhepunkt darin fanden, dass Maurizio, Enkel des Begründers, 1995 erschossen in seinem Büro aufgefunden wurde. Der Jungdesigner Tom Ford, den Maurizio kurz vor seinem Tod engagiert hatte, wurde Creative Director und rettete mit seinen innovativen Entwürfen das angeschlagene Modeunternehmen.
Subtile Erotik und leichte Eleganz steht bei Gucci im Vordergrund
Neben klassischer Damenmode und Herrenmode gibt es von der Marke Gucci Brillen, Jeans, Schmuck und diverse Accessoires. Auch Gucci Parfüm, für das man eine eigene Linie bildete, ist Teil der Produktpalette des Labels.
Die aktuelle Gucci-Mode wird bestimmt von eleganter Weiblichkeit, die dennoch eine
n Hauch von Erotik ausstrahlt. Die Zeiten unter Tom Ford, als tristes Schwarz und Düsternis die Trendmode von Gucci beherrschten, sind vorbei. Verantwortlich für diesen Wandel ist die neue Kreativdirektorin. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger will Frida Giannini die Kollektionen leichter und tragbarer machen, femininer und erotischer. Dazu gehören lange Gucci Kleider und figurnahe Polohemden, die aufgrund ihres neuen Stils in der Modewelt für Verblüffung sorgten. Das Sinnliche in der Mode geht nicht mehr allein von der Bekleidung aus, sondern definiert sich bei Gucci ebenso über die Handtasche, Parfum und andere Gucci-Accessoires, die heutzutage ausgefallener und auch glamouröser sind. Ein Renner sind die diversen Sonnenbrillen, die fast alle das auffällige Gucci Logo auf den Bügeln tragen.
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Die Suche nach der perfekten Jeans
Alles begann mit dem Wunsch nach der perfekten Jeans- und welche Frau hat den nicht?! Ebenso auch Donna Karan.
Donna Karan wurde als Donna Faske in eine Modefamilie hinein geboren, die Designbegabung liegt ihr also sprichwörtlich im Blute. Karan begann eine Ausbildung an der “Parson’s School of Design” in Manhattan, schloss sie aber nicht ab, sondern avancierte nach einem Aushilfsjob beim Label Anne Klein dort zum “Assistant Designer”, was sie bis 1968 blieb. 1971 wurde sie “Associate Designer”.
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Mode made in Italy
Die beiden Designer Domenico Dolce und Stefano Gabbana trafen sich 1980 beim Hausieren mit ihren Zeichnungen. Sie bekamen die Chance, gemeinsam als Assistenten eine Kollektion zu entwerfen und daraus entstand 1985 ihr eigenständiges Label. Bereits im darauf folgenden Jahr inszenierten sie ihre erste eigene Damenmodenschau. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich Dolce & Gabbana binnen kürzester Zeit zu einer erfolgreichen Modefirma, die im Laufe der Jahre auch außerhalb Italiens Ruhm erlangte. Während Dolce sich mit Nadel und Faden an den verschiedenen Modellen zu schaffen machte, war Gabbana meist für die Auswahl der Stoffe, Farben und für das Unternehmen an sich zuständig. In diesem Sinne kreierten die beiden Italiener Saison für Saison immer wieder neue modische Sensationen, die auf der ganzen Welt getragen wurden. Italienische Schönheiten wie Anna Magnani oder Monica Bellucci, die mediterrane Vollblutfrauen verkörpern, dienen als Leitbilder für die Entwürfe und die daraus resultierenden Kollektionen.
Konservativ jugendlich bei Dolce & Gabbana
Neben Dolce&Gabbana gibt es die Marken D&G und D&G Junior.
D & G Kleidung ist sinnlich, glamourös, klassisch und traditionell. Oder wie die Designer selbst sagen würden, Wladimir Putin und David Beckham: klassisch, immer elegant und seriös, aber mit der Zeit auch ein wenig langweilig.
Das jüngere Label D&G dagegen ist vor 14 Jahren in New York entstanden, als sich Stefano Gabbana und Domenico Dolce den Broadway in New York ansahen. Dort ließen sich die Stardesigner von der Street-Fashion und dem Look der Leute inspirieren und schufen darauf das jugendlichere Label D&G als Gegenstück zur konventionellen und konservativeren Marke.
Die italienische In-Marke wird von allerlei Stars getragen und ist meistens an den großen Buchstaben “D&G” zu erkennen. Auch Accessoires werden erfolgreich vertrieben. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Dolce& Gabbana Sonnenbrillen, erkennbar am Logo auf den Bügeln, und natürlich das renomierte Dolce & Gabbana Parfum. Die aktuelle Kollektion der Dolce & Gabbana Jeans bezeichnen die Designer auch als „Straßen-Aristokratie“. Die Mischung aus Boho-Style, Old-School-Chic und Country-Klassikern erinnert an den Look der späten 60er und frühen 70er Jahre. Zwei neue Längen sorgen dafür, dass der Look niemals allzu retro wirkt: Hosen enden eine Handbreit über dem Knöchel, Röcke und Kleider an der breitesten Stelle der Wade.
Die Dolce Gabbana Mode ist mit Sicherheit wegen des exklusiven Designs, der Qualität und wegen des Preissegmentes so erfolgreich. Nicht jeder kann sich beispielsweise ein D&G Tasche leisten, so hebt man sich von der Masse ab und zeigt, dass man Geld hat.
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Firmengeschichte
Das Unternehmen Chopard wurde 1860 von Louis-Ulysse Chopard in Sonviliers im schweizerischen Jura gegründet. 1963 übernahm die deutsche Familie Scheufele das traditionsreiche Unternehmen. Der Kopf der Familie Scheufele, Karl Scheufele, ein erfolgreicher Juwelier aus Pforzheim, übernahm Chopard mit dem Namen “Le Petit-fils de L.U. Chopard et Cie, Fabrique des Montres L.U.C.” vom damals 80-jährigen Firmaninhaber Paul André Chopard.
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Die Geschichte eines Giganten
Die Mode des Firmengründers Calvin Klein besticht weniger durch variantenreiches Design als durch konsequenten Stil. Aus hochwertigen Jerseystoffen, bevorzugt in gedeckten Farben, zaubert er seinen „Clean Chic“: selbstbewusstes Understatement für erfolgreiche Menschen.
1942 wurde Calvin Klein als Sohn jüdischer Einwanderer in der New Yorker Bronx geboren. Schon früh zeigte sich sein Design- Talent, brachte er sich doch selbst zeichnen und nähen bei. Nach einem Studium am Fashion Institute of Technology und mühevollen Jahren als Jungdesigner bei einem Mantelkonfektionär gründet er 1968 mit seinem Jugendfreund Barry Schwartz sein eigenes Label, das später zu einem der größten Modeimperien der Welt werden sollte. Sein Erfolg basiert auf guten Gesamtkonzepten, die vom Einzelprodukt zur groß angelegten Werbekampagne reichen. 1979 löste seine Jeans-Kampagne einen Sturm der Entrüstung aus: Er zeigte die 15-jährige Brooke Shields in hautengen Jeans mit dem Slogan „Weißt du was zwischen mich und meine Calvins kommt? Nichts!“. Ein Skandal!
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Der Werdegang einer Legende
Giorgio Armani, Jahrgang 1934, kam über Umwege zur Mode. Nach einem abgebrochenen Medizinstudium arbeitete er zunächst als Dekorateur, später als Einkäufer und Leiter der Herrenabteilung eines Kaufhauses und schließlich als freischaffender Designer. So wurde Nino Cerruti auf Armani aufmerksam und beauftragte ihn, eine Modellinie für ihn zu designen.
1975 gründete Giorgio Armani zusammen mit Sergio Galeotti ein eigenes Modeunternehmen und benannte es “Giorgio Armani S.p.A.”. Die erste Herrenlinie, die eine innovative, fließende Eleganz ausstrahlte und der Männermode eine neue Bequemlichkeit brachte, war der Beginn einer herausragenden Erfolgsgeschichte, die Giorgio Armani bis zum Ehrendoktorat des “Royal College of Art” im Jahre 1991 führte.
Fünf Jahre zuvor war im Hause Armani Damenmode in die Kollektion aufgenommen worden. In den neunziger Jahren wurde das Armani-Unternehmen in die Bereiche “Giorgio Armani”, “Emporio Armani”, “Armani Accessoires” und “Mani” aufgeteilt, um damit den Konsumenten und deren unterschiedlichen Wünschen, aber auch deren Preis- und Qualitätsvorstellungen gerecht zu werden.
Bis heute wurden diese Geschäftsfelder um weitere Sparten wie “Armani-Schmuck” und Parfums erweitert. Auch Armbanduhren und Sonnenbrillen bekommt man heutzutage vom Edeldesigner.
Der Look zählt bei Armani
Berühmt wurde die Marke durch unorthodoxe Jacketts und natürlich die Armani Anzüge für Männer als auch für Frauen, die er revolutionär zu T-Shirts und zu Armani Jeans kombinierte, erstmal wurde die Anzug Jeans Kombination tragbar. Damit war der Designer der Begründer des Casual- Looks, also legerer, leichter und keineswegs konservativer Mode.
Das Logo, ein Adler, fungiert vor allem als Erkennungszeichen für die Freizeit- und Sportmode, die im Gegensatz zur eleganten Linie steht. Schlicht, unaufdringlich und dennoch exklusiv und luxuriös!
Die Armani Jeans repräsentieren Freiheit. Sie können schlicht sein, entspannt, aber auch stylish und sexy. Damit seien sie für die Mode das, was die Demokratie für die Politik sei, so der Designer. Bei seinen Entwürfen für Armani Jeans denke er daher an junge Menschen, die mutig genug sind, ihren eigenen Stil zu entwickeln und die einen unabhängigen Geist haben.
Nach Armani Exchange ist Armani Jeans das preisgünstigste Label von Giorgio Armani. Es handelt sich dabei um Mode für die junge Generation und umfasst neben Jeans eine komplette Kollektion an jugendlicher Bekleidung. Verkauft wird sie in 30 Armani Jeans Boutiquen in 14 Ländern und im führenden Einzelhandel. Eine Jeans aus dieser Kollektion kostet um die 200 Euro. Grundsätzlich kann man festhalten, dass Armani Bekleidung nicht ganz preiswert ist. Das gilt sowohl für die Jeans, wie auch für die Pullover, Shirt & T-Shirts, Uhren, Sonnenbrillen, Jacken und natürlich Schmuck von Armani.
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Stil kontra Mode
Der Designer Ralph Lauren wurde 1939 in der New Yorker Bronx geboren und entwickelte bereits früh eine Affinität zur Mode. Nach einem abgebrochenen BWL-Studium machte er sich mit einer Kiste Krawatten selbständig, die so gar nicht dem damaligen Zeitgeist entsprachen: sie waren breit, bunt und extravagant – und ein riesiger Erfolg! Ralph Lauren wurde nie müde, zu betonen, dass er sich nicht von Mode leiten lasse und dass er im Grunde anti-modisch sei und sich lieber von Langlebigkeit, Zeitlosigkeit und Stil leiten lasse.
1968 gründete Ralph Lauren die Marke Polo, woraus kurze Zeit später die Polo Ralph Lauren Corp. Entstand.
Stilsicherheit, Geschmack und Instinkt führten Ralph Lauren zum dauerhaften Erfolg.
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